Franziska Petri

Franziska Petri studierte von 1992 bis 1995 an der renommierten „Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch“ in Berlin. Noch während des Studiums spielte sie erste Fernsehhauptrollen, wie „Operation Medusa“, „Mord an der roten Rita“ und „Annas Fluch“. 1997 wirkte Franziska Petri in Michael Gwisdeks „Das Mambospiel“ neben Corinna Harfouch und Jürgen Vogel mit und gab damit ihr Kinodebut. Der Film eröffnete 1998 die „48. Internationalen Filmfestspiele“ in Berlin. Es folgten der Kinofilm „Der Vulkan“ und ihre erste große Kinohauptrolle in „Vergiss Amerika“. Der Film gewann 2000 den Hypopreis des Filmfestes München, den First Steps Award und wurde als bester deutscher Film beim 5. Forum du Cinéma Européen de Strasbourg ausgezeichnet.

Nach Filmen wie „Leo & Claire“ (2001) mit Michael Degen und Susanne von Borsody, „Tage des Sturms“ (2003) mit Wotan Wilke Möhring und „Das Konto“ (2003) mit Heino Ferch war sie in der schrillen Komödie „Max & Moritz Reloaded“ (2005) an der Seite von Ben Becker im Kino zu sehen. Sie spielte die Hauptrolle in dem großen ARD Afrika Zweiteiler „Endloser Horizont“ an der Seite von Hannes Jaenicke, Uwe Kockisch und Günther Maria Halmer, in der Fernsehkomödie „Wen die Liebe trifft“ mit Erol Sander und in dem Fernsehfilm „Das unreine Mal“ an der Seite von Hanna Schygulla.

Das Jahr 2006 war von der Arbeit am Debütfilm der Koreanerin Heesok Sohn: „Porno!Melo!Drama!“ mit Matthias Koeberlin und Erdal Yildiz und dem zweiten Kinofilm von Nicolette Krebitz „Das Herz ist ein dunkler Wald“, hier spielt sie an der Seite von Nina Hoss und Devid Striesow, geprägt, sowie an einem Fersehthriller für die ARD: „Der Kronzeuge“ mit Tobias Moretti, Claudia Michelsen und Sylvester Groth.

Seitdem hat Franziska drei neue Kinofilme gedreht: „Schatttenwelt“, Regie:Connie Walther mit Ulrich Noethen, Eva Mattes, Uwe Kockisch und Christoph Bach, die Romanverfilmung „Der Tag, an dem ich meinen toten Mann traf“ (engl. „Memory“), Regie Matthias Luthardt mit Pasquale Aleardi und Sandra Borgmann sowie den Debüfilm des Regisseurs Lars Gunnar Lotz, „Für Miriam“ mit Vincent Redetzki und Kai Schewe.

 

Filmografie (Auswahl)

Kino
2008 Für Miriam  |  Regie: Lars Gunnar Lotz
2008 Der Tag, an dem ich meinen toten Mann traf (engl. Memory)  |  Regie: Matthias Luthardt
2007 Schattenwelt  |  Regie: Conny Walther
2006 Das Herz ist ein dunkler Wald  |  Regie: Nicolette Krebitz
2005 Under these wings  |  Regie: Harrie Verbeek
2005 Porno!Melo!Drama!  |  Regie: Heesook Sohn
2005 Max und Moritz reloaded  |  Regie: Thomas Frydetzki
2001 Leo & Claire (Filmfestival Montreal)  |  Regie: Joeph Vilsmeier
2000 Vergiss Amerika (Filmfest München)  |  Regie: Vanessa Jopp
1999 Sabotage (Internationale Hofer Filmtage)  |  Regie: Andi Niessner
1999 Der Vulkan  |  Regie: Ottokar Runze
1998 Das Mambospiel  |  Regie: Michael Gwisdeck

TV
2011 Ein starkes Team  |  Regie: Peter Fratzscher
2009 Flemming - Das hohe Lied  |  Regie: Zoltan Spirandelli
2006 Der Kronzeuge  |  Regie: Johannes Grieser
2005 Das unreine Mal  |  Regie: Thomas Freundner
2004 Wen die Liebe trifft  |  Regie: Dagmar Damek
2004 Donna Leon – Sanft Entschlafen  |  Regie: Sigi Rothemund
2004 Endloser Horizont  |  Regie: Thomas Jauch
2003 Tatort – Todesbande  |  Regie: Thomas Bohn
2003 Das Konto  |  Regie: Markus Imboden
2003 Tage Des Sturms  |  Regie: Thomas Freundner
2001 Die Spielerin  |  Regie: Jorgu Papavassiliou
2000 Die Nachtschwester  |  Regie: Bernd Beiber
1998 Annas Fluch (Filmfest München)  |  Regie: Uwe Janson
1995 Operation Medusa  |  Regie: Torsten Näter